Zauberpilze Ein Handbuch über Psilocybin-Pilze

Zauberpilze · Aktualisiert

Zauberpilze. Ein Handbuch in sechs Kapiteln

Was Zauberpilze sind, welche Arten Psilocybin bilden, wie die Wirkung verläuft, welche Risiken bekannt sind und was in DE, AT und CH rechtlich gilt.

Inhalt

  1. 01 Arten Welche Pilze Psilocybin enthalten Welche Pilzarten Psilocybin bilden, wo der Spitzkegelige Kahlkopf und seine Verwandten wachsen und warum das Bestimmen wilder Pilze so riskant ist.
  2. 02 Psilocybin Psilocybin und Psilocin, die Wirkstoffe der Pilze Wie Psilocybin im Körper zu Psilocin wird, wie viel davon in Pilzen steckt, warum der Gehalt so stark schwankt und was über Giftigkeit und Abbau bekannt ist.
  3. 03 Wirkung Wie Zauberpilze wirken und wie lange Wann die Wirkung von Zauberpilzen einsetzt, wie ein Verlauf über vier bis sechs Stunden aussieht, was Körper und Wahrnehmung erleben und was danach kommt.
  4. 04 Dosis und Risiken Dosis und Risiken bei Zauberpilzen Welche Mengen Präventionsstellen nennen, warum jede Dosis eine Schätzung bleibt, wer verzichten sollte und welche Mischungen gefährlich sind.
  5. 05 Trüffel Trüffel und Pilze, was sie unterscheidet Was psilocybinhaltige Trüffel sind, wie viel Wirkstoff sie enthalten und warum sie in den Niederlanden legal sind, in Deutschland aber nicht.
  6. 06 Rechtslage Rechtslage in Deutschland, Österreich und der Schweiz Was die Gesetze in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Zauberpilzen, Trüffeln und Sporen sagen, mit Strafrahmen. Stand Oktober 2026.
  7. A Anhang Über diese Seite Wer Zauberpilze.org herausgibt, wie die Informationen entstehen, wie wir mit Quellen umgehen und warum Produktlinks zu Avalon Magic Plants führen.

Vorbemerkung

Zauberpilze sind Pilze, die die Wirkstoffe Psilocybin und Psilocin bilden. Bekannt sind über hundert solcher Arten, in Mitteleuropa wächst vor allem der Spitzkegelige Kahlkopf. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die Pilze verboten, und eine Dosis lässt sich nie genau bestimmen, weil der Wirkstoffgehalt von Pilz zu Pilz stark schwankt.

Dieses Handbuch ordnet, was darüber gesichert ist. Jede Zahl hat eine Quelle, die als Fußnote unter dem Kapitel steht. Wo es keine guten Daten gibt, sagen wir das. Die Seite richtet sich an Erwachsene, die sich informieren wollen, und an alle, die wissen möchten, was bei Freunden oder Angehörigen gerade passiert.

Das Wichtigste in Zahlen

ThemaStand der Kenntnis
Artenüber 100 Pilzarten mit Psilocybin, die meisten aus der Gattung Psilocybe
WirkstoffPsilocybin, das der Körper in Psilocin umwandelt
Gehaltgrob 0,5 bis 1 % der Trockenmasse, mit starken Schwankungen
Wirkungseintrittnach 20 bis 60 Minuten
Daueretwa 4 bis 6 Stunden
Häufigstes ProblemAngst und Panik während der Wirkung, kaum körperliche Vergiftung
Rechtslage DEPilze und ihre Teile stehen in Anlage I des Betäubungsmittelgesetzes

Die Werte im Einzelnen und ihre Herkunft findest du in den Kapiteln Psilocybin, Wirkung und Rechtslage.

Wie du dieses Handbuch liest

Die Kapitel bauen aufeinander auf, lassen sich aber einzeln lesen. Wer zuerst wissen will, womit man es zu tun hat, beginnt bei den Arten. Wer eine konkrete Frage zu Menge, Mischkonsum oder einer schwierigen Situation hat, springt direkt zu Dosis und Risiken. Das Kapitel über Trüffel erklärt, warum in den Niederlanden etwas legal verkauft wird, das in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz fällt.

Was diese Seite nicht ist

Sie ist keine Anleitung zum Sammeln oder Züchten. Beides ist in Deutschland strafbar, und das Bestimmen wilder Pilze ist auch für Erfahrene fehleranfällig. Sie gibt keine gesundheitlichen Versprechen, denn die gibt es hier nicht zu machen. Und sie ersetzt keine Beratung: Drogenberatungsstellen in allen drei Ländern beantworten Fragen vertraulich und auf Wunsch anonym.

Wer die Seite herausgibt und warum, steht im Anhang.